Bertolt Brecht

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Bertolt Brecht (10. Februar 1898), geboren in Augsburg, war Dramatiker und Lyriker und ein sehr produktiver literarischer Widersacher des Nationalsozialismus. Einen Tag nach dem Reichstagsbrand, am 28. Februar 1933, verließ er mit seiner Familie Deutschland und floh über Prag, Wien und die Schweiz nach Dänemark. 1935 wurde ihm die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt, seine Werke waren verboten und verbrannt worden. Im Exil schrieb Brecht unablässig gegen das Regime. Viele seiner Gedichte galten fast ausschließlich dem antifaschistischen Kampf. Es entstanden Stücke wie Furcht und Elend des Dritten Reiches, Mutter Courage und ihre Kinder und Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui, der Hitlers Machtaufstieg als Gangsterparabel entlarvte. Nach Stationen in Schweden und Finnland floh er 1941 über die Sowjetunion in die USA. 1947 wurde er vor dem Ausschuss für unamerikanische Tätigkeit verhört und verließ noch im selben Jahr die USA. Er ließ sich in Ost-Berlin nieder und gründete mit Helene Weigel das Berliner Ensemble. Er starb am 14. August 1956 in Ost-Berlin.

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14. August 1956 +
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