Mascha Kalèko

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Mascha Kaléko (7. Juni 1907–1975), geboren als Golda Malka Aufen im galizischen Chrzanów, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und kam 1918 mit ihrer Familie nach Berlin. Dort absolvierte sie eine Bürolehre, besuchte Abendkurse in Philosophie und Psychologie und schloss sich Ende der 1920er Jahre der literarischen Avantgarde im Romanischen Café an. Ab 1929 veröffentlichte sie Gedichte, die im heiter-melancholischen Ton die Lebenswelt der kleinen Leute und die Berliner Atmosphäre ihrer Zeit spiegelten. Im Januar 1933 erschien ihr erstes Buch Das lyrische Stenogrammheft bei Rowohlt, bereits im Mai desselben Jahres wurde es von den Nationalsozialisten verbrannt, nachdem ihre jüdische Herkunft bekannt geworden war. 1935 verhängten die Nationalsozialisten ein Schreibverbot gegen sie. 1938 emigrierte Kaléko mit ihrem zweiten Mann, dem Dirigenten Chemjo Vinaver, und dem gemeinsamen Sohn nach New York. Im Exil verarbeitete sie Vertreibung und Heimatverlust in satirischen Gedichten. 1960 sollte ihr der Fontane-Preis der Akademie der Künste verliehen werden; wegen eines ehemaligen SS-Mitglieds in der Jury – Hans Egon Holthusen – lehnte sie ihn öffentlich ab. Nach dem Tod ihres Sohnes (1968) und ihres Mannes (1973) fand sie noch einmal die Kraft zum Schreiben. Sie starb am 21. Januar 1975 in Zürich an Magenkrebs.


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Verbundene PersonenA person known by this person (indicating some level of reciprocated interaction between the parties).
June 7, 1907 +
GNDGemeinsame Normdate (also known as: Universal Authority File) is an international authority file for the organisation of personal names, subject headings and corporate bodies from catalogues.
WikiDataWikidata ID link.
January 27, 1975 +
1929 +, 1938 +  and 1960 +