Protest und Aufklärung

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Rechte Verlage auf den beiden großen deutschen Buchmessen gab es schon immer. Ab 2016 versuchten diese verstärkt, die Messen als Resonanzraum für ihre Inhalte zu nutzen und zu besetzen. Als Antwort gründete sich das zivilgesellschaftliche Bündnis „Verlage gegen Rechts“. Neben dem Protest, welcher mit langem Atem dazu führte, dass in den letzten Jahren die Sichtbarkeit und die Teilnahme rechter Verlage deutlich zurück ging, forderte das Bündnis die Organisator:innen der Buchmessen in Leipzig und Frankfurt immer wieder auf einen verantwortlichen Umgang mit dem Problem zu finden. Das Bündnis organisiert seit Jahren ein breites Veranstaltungsprogramm, um kritische Aufklärung über die menschenverachtenden Inhalte zu leisten. Seit dem Rückgang der Teilnahme rechter Verlage hat sich die Arbeit des Bündnisses immer weiter ausgedehnt: Plakataktionen bieten Inspirationen zum eigenen Engagement und ein Kompass zum Erkennen von rechten Verlagen versucht, die Buchbranche zu sensibilisieren.